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JUBILÄUMSGAST PHYSIKOLYMPIADE

DIE PHYSIK HATTE EINEN WESENTLICHEN ANTEIL AN DER ENTWICKLUNG DER RIGI.

Niklaus Riggenbach, Erfinder des Zahnradsystems, das die Bahn auf die Rigi fahren lässt, brütete im 19. Jahrhundert über einem System, mit dem die schwache Adhäsion von Schienenfahrzeugen auf steilen Strecken «ausgetrickst» werden konnte. Seine patentierte Lösung: zwischen den Schienen wird eine Zahnstange eingebaut, in die ein gezahntes Rad der Lokomotive greift. So wurden steile Bergstrecken sicher befahrbar.

Premiere hatte das System Riggenbach anno 1871. Seitdem führt die erste Zahnradbahn in Europa von Vitznau auf die Rigi.

 

Die Formel, die die Bahn auf den Berg bringt

„tan α ≥ μHaft“ lautet die Grenzformel für Adhäsion-Schienenbahnsysteme. Das Reibungsverhältnis zwischen Rad und Schiene ist entscheidend. Ist der Tangens des Fahrbahnneigungswinkels α grösser oder gleich dem Haftungsreibungskoeffizient μHaft, so bedarf es eines Zahnradbahnsystems, um die Steigung resp. das Gefälle mit einem Zug zu überwinden.

Mit der Bahn wurde das Traumziel Rigi erreichbar. Dank Physik, dank Niklaus Riggenbach.

Zu Ehren der Vergangenheit ist im Jubiläumsjahr 2016 die Rigi das Ausflugsziel des Rahmenprogramms der 47. Internationalen Physikolympiade, die 2016 in Zürich stattfindet. Über 90 Delegationen mit 450 Mittelschülerinnen und Mittelschülern, die sich über den Schulstoff hinaus mit Physik befassen, besuchen zusammen mit 250 Familienangehörigen Begleitern und Helfern die Königin der Berge. Die Verantwortlichen der Rigi-Jubiläumsveranstaltungen freuen sich und sind stolz, die Physikerinnen und Physiker der nächsten Generationen in diesem Sommer auf der Rigi zu begrüssen.